Tag Archives: Statements Tag des digitalen Lernens

Statements

Wortbeitrag Achim Lebert bei der Pressekonferenz

Bisher haben Computer und Internet die Schulen noch sehr wenig verändert. Das liegt daran, dass sie in die alten Strukturen von Schule eingepasst wurden und dort passen sie nicht hinein: Schüler können in der Schule ein Notebook als Schreibmaschine nutzen und nicht mehr mit der Hand schreiben und Lehrer können den Frontalunterricht durch den bebilderten multimedialen Frontalunterricht über Powerpoint ersetzen. Hier verändert der Einsatz der Technologien gar nichts.

Notebook und Internet wirken aber dort als Katalysatoren eines neuen Lernen, wo wir diese für das einsetzen, wofür sie gemacht wurden und Beruf und Alltag aller Erwachsenen bestimmen: Um Probleme zu lösen, damit wir z.B. über das Internet zusammenarbeiten, wir die weite Welt zu uns

nach Hause bringen, wir Informationen blitzschnell auf unserem Rechner haben, anspruchsvolle Projekte termingerecht abwickeln usw.. Dafür sind die neuen Technologien entwickelt worden. Für die Schule heißt das, dass selbstorganisiertes Lernen in Schülerteams, Recherche, die Abwicklung von Projekten im Internet, die Zusammenarbeit von Schülern über Wikis und der gemeinsame Austausch zu echten Problemen in Foren die Formen eines neuen Lernens sind, wo Computer und Internet ideale Werkzeuge sein können. Die Zusammenarbeit in Teams und das projektorientierte Lernen mit Rechnereinsatz bringt den Schülern vielfach die Lernfreude zurück, welche die Schüler vor allem in der Pubertät oft vollständig verlieren. Damit kann auch das achtjährige Gymnasium in diesen besonders kritischen Jahrgangsstufen Freude am Lernen schaffen. Wenn damit das digitale Lernen hilft, die Probleme der Schule von heute zu lösen, dann ist es das richtige Lernen für das 21. Jahrhundert.

Achim Lebert, Schulleiter Gymnasium Ottobrunn und 1. Vorsitzender digitale Schule Bayern e.V.

Wortbeitrag von Angela Gifford, Direktorin Public Sector Microsoft bei der Pressekonferenz

Der Tag des digitalen Lernens setzt wichtige Zeichen, wie Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereitet werden. Zeitgemäßes Lehren und Lernen heißt immer auch Lernen mit digitalen Medien. Warum? Kaum ein Berufsfeld kommt heute ohne Kommunikations- und Informationstechnologie aus, Aspekte von lebenslangem Lernen gewinnen zunehmend an Bedeutung in professionellen und privaten Lebensentwürfen.

Microsoft stellt sich dieser Herausforderung und unterstützt Lehrerinnen und Lehrer dabei, digitale Medien in Ihren Unterricht zu integrieren, um Lernmotivation und -erfolge zu steigern. So zeigt das Netzwerk von Lehrern beispielsweise, die unter www.innovative-teachers.de kommunizieren und virtuelle Zusammenarbeit proben, dass die Nutzung von Computer und Internet in der Unterrichtsvorbereitung und -gestaltung nicht zusätzlichen Aufwand, sondern extreme Arbeitserleichterung für Lehrkräfte darstellen kann.

Das Innovative Schools Program von Microsoft, an dem das Gymnasium Ottobrunn seit zwei Jahren als eine von 12 Pilotschulen weltweit teilnimmt, ist ein Beispiel für

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die Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen. Ziel ist die Entwicklung von Konzepten zum Lernen mit neuen Technologien. Einige Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden am Tag des digitalen Lernens am Gymnasium in Ottobrunn zu sehen sein.

Weiterhin feiern wir in partnerschaftlicher Zusammenarbeit die Neuaufnahme von zwei weiteren Schulen ins Innovative Schools Program. Vor Ort werden die Schul- und Projektleitung der Gesamtschule Saarbrücken Bellevue und der hessischen Heinrich-Böll-Schule in Rodgau zu begrüßen sein.

Wir danken der Einrichtung, die mit ihren innovativen Ansätzen eine Vorreiterrolle für andere Schulen einnimmt, für die Kooperation der vergangenen Jahre und die gemeinsame Ausgestaltung des 11. März 2009.

Angela Giffort, Direktorin Public Sector Microsoft

eLearning darf kein Strohfeuer sein

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eLearning erweitert die Gestaltungsmöglichkeiten von Lerndesigns und damit auch das Potenzial von Lehrpersonen genau so wie von Bildungsinstitutionen. Die Entwicklungsprojekte der letzten 10 Jahre – e-LISA academy bietet beispielsweise schon seit 12 Jahren Lehrerfortbildung online im deutsschprachigen Raum an! – haben das immer wieder deutlich gemacht. Schulischer Unterricht, der heutzutage noch ohne die Möglichkeiten casino bewertungen des eLearnings auskommt; Lehrerbildung, die an der Schwelle zur zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts ihr Portfolio nicht um die Möglichkeiten des eLearnings erweitert, verzichtet wissentlich auf bedeutend Möglichkeiten und lässt vorhandenes Potential unausgeschöpft.

Die Budgets, die zu diesen Erkenntnissen geführt haben, waren bislang außerordentliche, nämlich Projekt-, Forschungs- und Entwicklungsbudgets. Die Zeit ist nunmehr reif, die Kosten für eLearning im Rahmen von Regelbudgets zu bedecken. Wird dieser Schritt nicht gemacht, dann droht allergrößte Gefahr, in der österreichischen Schullandschaft wieder einmal das “Es-war-nur-ein-Strohfeuer-und-jetzt-zur-nächsten-Mode-dejá-vu” heraufzubeschwören.

Dem Tag des digitalen Lernens wünsche ich, dass er das Bewusstsein für diese Notwendigkeit wieder ein Stückchen weiter, ein Stückchen tiefer im deutschsprachigen Raum vertiefen kann.

Thomas Nárosy, e-LISA academy Leitung