“Hunderte Quellen, tolle Themen … wunderbar!” -
Sie sind neugierig, was in den Klassenzimmern rund um den Aktionstag geschehen ist? Im “Lernlog” im Forum von rpi-virtuell finden Sie kurze Berichte über Online-Aktivitäten im Unterricht. Die Bandbreite reicht von der gymnasialen Oberstufe bis zu einer vierten Klasse Förderschule.
Hier die Auswertung des Lernlog - und Kommentare der Schülerinnen und Schüler: mehr
Lernlog: Blick ins Klassenzimmer
March 13th, 2009Bilder von der Pressekonferenz
March 11th, 2009
Der bayerische Staatssekretär für Unterricht und Kultus Marcel Huber während seiner Rede umrahmt von Hannes Schwaderer, Geschäftsführer von Intel Deutschland, und Angelika Gifford, Direktorin Public Sector von Microsoft

Die Teilnehmer der Pressekonferenz: von links:
Schulleiter des Gymnasiums Ottobrunn und 1. Vorsitzender der digitalen Schule Bayern Achim Lebert
Geschäftsführer Intel Deutschland Hannes Schwaderer
Staatssekretär für Unterricht und Kultus Marcel Huber
Direktorin Public Sector Microsoft Deutschland Angelika Gifford
2. Vorsitzende von ZUM e.V. Maria Eirich
2. Vorsitzende des Beirats der religionspädagogischen Plattform rpi-virtuell Eva Maria Popp
Wortbeitrag Achim Lebert bei der Pressekonferenz
March 11th, 2009Bisher haben Computer und Internet die Schulen noch sehr wenig verändert. Das liegt daran, dass sie in die alten Strukturen von Schule eingepasst wurden und dort passen sie nicht hinein: Schüler können in der Schule ein Notebook als Schreibmaschine nutzen und nicht mehr mit der Hand schreiben und Lehrer können den Frontalunterricht durch den bebilderten multimedialen Frontalunterricht über Powerpoint ersetzen. Hier verändert der Einsatz der Technologien gar nichts.
Notebook und Internet wirken aber dort als Katalysatoren eines neuen Lernen, wo wir diese für das einsetzen, wofür sie gemacht wurden und Beruf und Alltag aller Erwachsenen bestimmen: Um Probleme zu lösen, damit wir z.B. über das Internet zusammenarbeiten, wir die weite Welt zu uns nach Hause bringen, wir Informationen blitzschnell auf unserem Rechner haben, anspruchsvolle Projekte termingerecht abwickeln usw.. Dafür sind die neuen Technologien entwickelt worden. Für die Schule heißt das, dass selbstorganisiertes Lernen in Schülerteams, Recherche, die Abwicklung von Projekten im Internet, die Zusammenarbeit von Schülern über Wikis und der gemeinsame Austausch zu echten Problemen in Foren die Formen eines neuen Lernens sind, wo Computer und Internet ideale Werkzeuge sein können. Die Zusammenarbeit in Teams und das projektorientierte Lernen mit Rechnereinsatz bringt den Schülern vielfach die Lernfreude zurück, welche die Schüler vor allem in der Pubertät oft vollständig verlieren. Damit kann auch das achtjährige Gymnasium in diesen besonders kritischen Jahrgangsstufen Freude am Lernen schaffen. Wenn damit das digitale Lernen hilft, die Probleme der Schule von heute zu lösen, dann ist es das richtige Lernen für das 21. Jahrhundert.
Achim Lebert, Schulleiter Gymnasium Ottobrunn und 1. Vorsitzender digitale Schule Bayern e.V.
Wortbeitrag von Angela Gifford, Direktorin Public Sector Microsoft bei der Pressekonferenz
March 11th, 2009Der Tag des digitalen Lernens setzt wichtige Zeichen, wie Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereitet werden. Zeitgemäßes Lehren und Lernen heißt immer auch Lernen mit digitalen Medien. Warum? Kaum ein Berufsfeld kommt heute ohne Kommunikations- und Informationstechnologie aus, Aspekte von lebenslangem Lernen gewinnen zunehmend an Bedeutung in professionellen und privaten Lebensentwürfen.
Microsoft stellt sich dieser Herausforderung und unterstützt Lehrerinnen und Lehrer dabei, digitale Medien in Ihren Unterricht zu integrieren, um Lernmotivation und –erfolge zu steigern. So zeigt das Netzwerk von Lehrern beispielsweise, die unter www.innovative-teachers.de kommunizieren und virtuelle Zusammenarbeit proben, dass die Nutzung von Computer und Internet in der Unterrichtsvorbereitung und –gestaltung nicht zusätzlichen Aufwand, sondern extreme Arbeitserleichterung für Lehrkräfte darstellen kann.
Das Innovative Schools Program von Microsoft, an dem das Gymnasium Ottobrunn seit zwei Jahren als eine von 12 Pilotschulen weltweit teilnimmt, ist ein Beispiel für die Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen. Ziel ist die Entwicklung von Konzepten zum Lernen mit neuen Technologien. Einige Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden am Tag des digitalen Lernens am Gymnasium in Ottobrunn zu sehen sein.
Weiterhin feiern wir in partnerschaftlicher Zusammenarbeit die Neuaufnahme von zwei weiteren Schulen ins Innovative Schools Program. Vor Ort werden die Schul- und Projektleitung der Gesamtschule Saarbrücken Bellevue und der hessischen Heinrich-Böll-Schule in Rodgau zu begrüßen sein.
Wir danken der Einrichtung, die mit ihren innovativen Ansätzen eine Vorreiterrolle für andere Schulen einnimmt, für die Kooperation der vergangenen Jahre und die gemeinsame Ausgestaltung des 11. März 2009.
Angela Giffort, Direktorin Public Sector Microsoft
Tag des digitalen Lernens 2009 – Kultusminister Spaenle ist Schirmherr „Medienerziehung als schulische Kernaufgabe begreifen“
March 10th, 2009
Die Medienwelt unserer Kinder und Jugendlichen ist bunt. Neben der neusten Spielekonsole flackert das angesagte YouTube-Video über den Bildschirm und der Fernseher sorgt für die akustische Dauerbeschallung. Sind auch die Kinderzimmer multimedial und farbenfroh, so ist der Schulalltag unserer SchülerInnen eher grau in grau. „Hier gibt es Handlungsbedarf“, wie Maria Eirich, Zweite Vorsitzende der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet erklärt. Abhilfe schaffen soll der „Tag des digitalen Lernens“, zu dem auch in diesem Jahr wieder Bildungseinrichtungen deutschlandweit aufgerufen haben. Als Schirmherr in Bayern konnte Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle gewonnen werden.
Das Netz der neuen Möglichkeiten birgt auch viele Gefahren. Wenn Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Daten bei SchülerVZ oder im Chat weltweit veröffentlichen, sind neben den Elternhäusern vor allem auch die Schulen gefragt. „In Zeiten von Bilderflut und medialer Dauerbeschallung müssen Schulen heute die Medienerziehung als schulische Kernaufgabe begreifen und entsprechend handeln“, erklärt Achim Lebert, Initiator des Aktionstages und 1. Vorsitzender der Digitalen Schule Bayern. „Mit dem Tag des digitalen Lernens wollen wir gerade die Schulen für die neuen Aufgaben sensibilisieren. Wir gehen an die Schulen, klären auf, geben Tipps und zeigen Wege auf, die Schülerinnen und Schüler zum verantwortungsvollen Umgang mit den Medien zu befähigen“, so Maria Erich.
Den Schulen bietet die Initiative zum Aktionstag zahlreiche Arbeitsanregungen und Tipps für die Arbeit mit den neuen Medien. „Vielen Schulen fällt es schwer, die Neuen Medien, Web 2.0-Dienste und eLearning-Angebote sinnvoll in den Unterrichtsalltag zu integrieren. Hier wollen wir Brücken schlagen“, so Eirich. „Digitales Lernen muss mehr sein als Frontalunterricht mit Beamer oder die eLearning-Plattform als neue Dateiablage.“ Dass mehr möglich ist, zeigen die vielen kreativen Vorschläge, die die Medienpädagogen zum Aktionstag auf der Website unter www.tag-des-digitalen-lernens.de zusammengestellt haben.
Auch ZUM.de zeigt mit verschiedenen Anregungen und in Wettbewerben, wie digitale Medien beispielsweise im Deutsch-Unterricht, in Mathematik und Geschichte eingesetzt werden können. Es gibt Ideen für die Grundschule, für Schach und Wirtschaft. Und die Wiki-Family zeigt, wie Schulen sinnvoll eine eigene Onlineplattform aufbauen können.
Alle Informationen hierzu finden Sie im ZUM-Wiki:
http://wiki.zum.de/Tag_des_digitalen_Lernens_2009
eLearning darf kein Strohfeuer sein
March 9th, 2009![]()
eLearning erweitert die Gestaltungsmöglichkeiten von Lerndesigns und damit auch das Potenzial von Lehrpersonen genau so wie von Bildungsinstitutionen. Die Entwicklungsprojekte der letzten 10 Jahre - e-LISA academy bietet beispielsweise schon seit 12 Jahren Lehrerfortbildung online im deutsschprachigen Raum an! - haben das immer wieder deutlich gemacht. Schulischer Unterricht, der heutzutage noch ohne die Möglichkeiten des eLearnings auskommt; Lehrerbildung, die an der Schwelle zur zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts ihr Portfolio nicht um die Möglichkeiten des eLearnings erweitert, verzichtet wissentlich auf bedeutend Möglichkeiten und lässt vorhandenes Potential unausgeschöpft.
Die Budgets, die zu diesen Erkenntnissen geführt haben, waren bislang außerordentliche, nämlich Projekt-, Forschungs- und Entwicklungsbudgets. Die Zeit ist nunmehr reif, die Kosten für eLearning im Rahmen von Regelbudgets zu bedecken. Wird dieser Schritt nicht gemacht, dann droht allergrößte Gefahr, in der österreichischen Schullandschaft wieder einmal das “Es-war-nur-ein-Strohfeuer-und-jetzt-zur-nächsten-Mode-dejá-vu” heraufzubeschwören.
Dem Tag des digitalen Lernens wünsche ich, dass er das Bewusstsein für diese Notwendigkeit wieder ein Stückchen weiter, ein Stückchen tiefer im deutschsprachigen Raum vertiefen kann.
Thomas Nárosy, e-LISA academy Leitung
Digitales Lernen, weil wir in der Welt von heute leben!
March 9th, 2009Die neuen Medien erweitern und öffnen das Klassenzimmer. Sie bieten neue Zugänge und methodische Chancen. Sie tragen dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen in vielerlei Hinsicht stärken und vertiefen.
Die religionspädagogische Plattform rpi-virtuell (www.rpi-virtuell.net) stellt seit 2002 kostenlos virtuelle Räume und interaktive Werkzeuge für den Unterricht bereit und unterstützt Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler bei der Anwendung.
Deshalb freuen wir uns sehr darüber, an diesem Aktionstag mitzumachen. Einen herzlichen Dank an das Team der Digitalen Schule Bayern und Herrn Achim Lebert, dass sie die Aktion “Tag des digitalen Lernens” initiiert haben!
In unserem “Lernlog” laden wir alle, die mitmachen, zu kurzen Berichten ein, was im Rahmen der Aktion in Klassen und Projekten so geschieht. Denn neugierig sind wir ja auch, was andere so machen ![]()
Hier gehts zum Lernlog: mehr
Allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern viel Spaß und Erfolg für ihre Aktion!
Einen herzlichen Gruß aus rpi-virtuell
Julia Born
Schirmherrschaft des bayerischen Kultusministers Dr. Spaenle
March 7th, 2009Zu unserer großen Freude hat der bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus Dr. Ludwig Spaenle die Schirmherrschaft für den Tag des digitalen Lernens übernommen. Diese Unterstützung für die Idee des Tags des digitalen Lernens zeigt die Wertschätzung, die der neue bayerische Kultusminister dem Thema des digitalen Lernens schenkt. Zugleich unterstützt er den Tag dadurch, dass der Staatssekretär im bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Herr Dr. Marcel Huber, zur bayerischen Auftaktveranstaltung nach Ottobrunn kommt.
Herzlich willkommen
March 4th, 2009Zum Tag des digitalen Lernens eröffnen wir erstmalig einen Blog auf unserer Webseite. Der Blog soll dazu dienen, die Aktionen und Aktivitäten, die an dem Tag des digitalen Lernens stattfinden, noch besser sichtbar zu machen. Schulen, die am Tag des digitalen Lernens teilnehmen, haben die Möglichkeit, hier Kurzberichte zu diesem Tag einzustellen. Zugleich können die in den Tag des digitalen Lernens eingebundenen Organisationen ihr Angebot vorstellen.
Der Blog dient insbesondere der Vernetzung der Teilnehmer, die aus dem gesamten deutschsprachigen Raum kommen. Damit wollen wir einen Bildungsblog für den gesamten deutschsprachigen Raum schaffen, wo Ideen, Aktionen und Erfahrungen zum Tag des digitalen Lernen ausgetauscht werden. So soll der Blog über den 11. März hinaus die Idee für den Tag des digitalen Lernens lebendig und die beteiligten Schulen und Einrichtungen miteinander in Kontakt halten. Hieran können sich selbstverständlich auch Schulen beteiligen, die am 11.März noch nicht dabei waren. Schulen oder Einrichtungen, die einen eigenen Beitrag einstellen wollen, schicken dieses zur Veröffentlichung bitte über unser Kontaktformular an uns.
Zugleich erweitern wir die Idee des Tags des digitalen Lernens für die Zukunft: Gab es bisher nur einen Tag des digitalen Lernens im Jahr, so soll zukünftig jeder Tag ein Tag des digitalen Lernens sein. Der Tag des digitalen Lernens soll nicht mehr nur auf einen Tag begrenzt sein, sondern das digitale Lernen soll Alltag an den Bildungseinrichtungen werden. Daher können sich Schulen über den konkreten Aktionstag hinaus weiterhin auf der Plattform anmelden. Dennoch wird es natürlich auch im Jahr 2010 einen Aktionstag geben mit besonderen Aktionen und Aktivitäten der beteiligten Schulen und Organisationen.

